Der Regierungschef sagte am Donnerstag in Wiesbaden: „Sechs Jahre sind seit dem Gewaltakt in Hanau vergangen, doch die Wunden sind noch immer nicht verheilt. Das unfassbare Leid, das der feige, rassistische Täter über Familien und Freunde gebracht hat, darf niemals in Vergessenheit geraten. Wir werden die Opfer dieser schrecklichen Tat nicht vergessen. Ihr Andenken bleibt Teil unserer gemeinsamen Erinnerung und mahnt uns, wachsam zu sein.“ Das Mitgefühl gelte den Angehörigen, die ihre Liebsten verloren hätten, und allen, die immer noch unter den Folgen dieses grausamen Anschlags litten.
Die Landesregierung werde das Gedenken lebendig halten und den Einsatz gegen Rassismus, Extremismus und Menschenfeindlichkeit fortsetzen, sagte der Ministerpräsident und fügte hinzu: „Das Erinnern ist mehr als nur Rückschau, es ist Auftrag und Verpflichtung zugleich. Wir stehen ein für Respekt, Mitmenschlichkeit und Zusammenhalt. Nur wenn wir uns geschlossen gegen Hass und Hetze stellen, können wir solchen Taten entgegentreten. Den Opfern von Hanau sind wir verpflichtet. Sie mahnen uns, die Demokratie und das friedliche Miteinander zu schützen.“